Warhammer 40k Space Marine Demo: Ersteindruck

Das Warhammer 40k Universum ist schon seit längerem abseits seiner Tabletoppfade unterwegs. Doch nicht alle Computerspiele, die bisher erschienen sind, konnten Kritiker und Fans überzeugen. Während im Strategiebereich mit Top-Titeln wie Dawn of War große Erfolge gefeiert wurden, sah es im Action-Bereich eher mau aus (Fire Warrior war ein ziemlicher Flop). Dies soll Space Marine nun ändern und hier gibt es einen Ersteindruck anhand der Anfang September zum Release des Spiels erschienenen Demo.

Fließender Fern- und Nahkampf

Das erste Versprechen der Entwickler war, dass man sich wie ein echter Space Marine fühlen wird und zwischen Nah- und Fernkampfwaffen nicht gewechselt werden muss, sondern beide Methoden ohne Unterbrechung benutzt werden können. Dies wurde eingehalten, wenn Sie feuernd auf die Gegner zu rennen und angekommen sind, müssen Sie nur eine andere Taste drücken und schon geht es im Nahkampf weiter. Dieser erschien in der Demo leider noch recht willkürlich, da es keine Blockfunktion gibt, wie bspw. bei den Nahkämpfen in Arkham Asylum. Da einen gut und gerne 15 Orks gleichzeitig angreifen, muss genau die Lebensenergie im Auge behalten werden. Diese wird wieder aufgefüllt, indem Sie im Nahkampf eine Exekution vornehmen. Allerdings schlagen teilweise danach direkt wieder die nächsten Orks auf Sie drauf, so dass wir vom Nahkampf noch nicht begeistert sind. Beim Fernkampf ist das Problem, dass die Standardwaffe – der Bolter – ein mit 30 Kugeln sehr knapp bemessenes Magazin hat. Der Fokus des Spiels liegt also darauf, dass Sie schießend vorstürmen und dann in den Nahkampf wechseln. Daher gibt es auch keine Deckungsfunktion.

Kurzzeit-Jetpack und KI-Genossen

Die andere Demo-Mission lässt Sie mit dem Jetpack durch die Lüfte fliegen. Wobei springen das bessere Wort ist, handelt es sich im Warhammer 40k Universum ja auch um ein Sprungmodul. Die Steuerung ist hier etwas gewöhnungsbedürftig, aber man erhält auf dem Boden ein Kreuz als „Zielhilfe“ wo gelandet wird. Auf Knopfdruck lässt sich diese Landung dann in eine Attacke verwandeln, welche die umstehenden Gegner betäubt. Ein gelungenes Feature. Bedenken gab es im Vorfeld zu den beiden KI-Begleitern, die mit dem Helden Captain Titus unterwegs sind. Allerdings manövrierten beide das Gelände perfekt und warteten an Checkpoints auf uns und stellten sich auch im Kampf nicht dämlich an. Zudem scheint es kein Friendly Fire zu geben, so dass Sie keine Angst haben müssen, die Kameraden zu treffen. Übrigens ist auf dem PC Windows 7 nicht zwangsweise erforderlich auch unter Vista und XP soll das Spiel laufen.

Fazit

Vollends überzeugen mochte die Demo noch nicht, aber für Warhammer 40k Fans dürfte das Spiel wegen der netten Details ein Pflichtkauf sein, der Rest schaut sich am besten die Demo an oder wartet auf Gears of War 3. Mit einer Dateigröße von knapp 2 Gigabyte lässt es sich problemlos mit einer durchschnittlichen Internetverbindung von den meisten Rechnern herunterladen.

Bild: windowsvistamagazin.de