Die besten Cloud Computing Anbieter

Cloud Computing (hier Artikel von Golem zum Thema) bedeutet, dass Ihnen Rechenkapazität, Netzwerkkapazität, fertige Software oder Datenspeicher auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten zur Verfügung stehen. Dies geschieht über ein Netzwerk. Somit mieten Sie den Dienst. Ihre Daten befinden sich nicht mehr auf einem lokalen Rechner, sondern in einer metaphorischen Wolke, was zum Beispiel auch die Tablet PCs demnächst verstärkt nutzen möchten.

Viele Anbieter

Eine Menge Anbieter preisen Ihre Dienstleistung mehr oder weniger kostengünstig an. Je nach Bedarf schwanken die Preise erheblich. Cloud Computing von Salesforce beispielsweise zeigt Ihnen genau die Kosten und die enthaltenen Leistungen auf. Dieser zählt sicherlich zu den besten Cloud Computing Anbietern.

Wer mischt als Cloud Provider mit?

Als ein großer Cloud-Provider darf Amazon benannt werden. Eine hohe Skalierbarkeit und die enorme Verfügbarkeit in Verbindung mit einem reichhaltigen Erfahrungsschatz zeichnen diesen Anbieter aus. Leider verfügt Amazon über kein deutsches Rechenzentrum, besitzt keine eigene Anwendungssoftware und bietet auch kein Angebot für Privat-Cloud. Eingehende Daten sind seit Neuestem kostenfrei. Verteilen Sie Ihre Daten über den Cloud-Dienst, kostet das erste Gigabyte nichts und für die nächsten zehn Terabyte zahlen Sie 12 US-Cent. Wenn Sie mehr Volumen als 500 Terabyte benötigen, müssen Sie mit Amazon in Verhandlung treten. Zwischen 50 und 500 Terabyte bezahlen Sie mit fünf bis neun US-Cent. Selbstverständlich mischt Google kräftig auf dem Cloud-Markt mit. Bei Google erhalten Sie 25 Gigabyte Speicher und einen sicheren Passwort- und Spamschutz. Für diese Dienstleistung bezahlen Sie jährlich 40 Euro. Auch bei Google ist eine hohe Skalierbarkeit als vorteilhaft zu nennen, während sich das Fehlen eines deutschen Rechenzentrums eher nachteilig auswirkt.

Große Anbieter für Ihren Bedarf

Dann wäre noch Microsoft erwähnenswert. Hier liegt der größte Vorteil darin, dass Microsoft alle Cloud-Varianten unterstützt. Das fehlende deutsche Rechenzentrum ist hier ebenfalls ein Nachteil. Microsoft hat ein komplexes Tarifsystem. Je nachdem, wie viele Mitarbeiter in Ihrer Firma beschäftigt sind oder was Sie an Datenvolumen benötigen. Grob lässt sich sagen, der Preis schwankt monatlich zwischen 5,25 Euro und 22,75 Euro pro Anwender. Es gibt ein Einstiegspaket von Office. Dieses richtet sich an Unternehmen bis zu fünfzig Mitarbeitern. Es enthält Office Web-Apps, Exchange und Lync. Die Kosten belaufen sich hier auf 5,25 Euro pro Mitarbeiter. Für größere Unternehmen sind zusätzliche Funktionen bestimmt, wie etwa 25 Gigabyte Mailboxen oder Supports.

Bild: panthermedia.net Tom De Spiegelaere