Welches Auto lohnt sich als Zweitwagen zum Motorrad

Für Kleinwagen zahlen Sie niedrigere Versicherungsprämien

Überzeugte Motorradfahrer haben zwei natürliche Feinde: Autofahrer und das Wetter. Mit dem Straßenverkehr muss man sich arrangieren. Um auch bei schlechtem Wetter mobil zu sein, ist die Anschaffung eines Zweitwagens sinnvoll. Aber wie werden Auto und Motorrad günstig versichert und was lohnt sich als Zweitwagen? Sparpotenziale ergeben sich zunächst dadurch, dass das Motorrad nicht das ganze Jahr angemeldet ist, sondern in den Winterschlaf geht. Um die aufwendige An- und Abmeldung zu vermeiden, bietet sich ein Saisonkennzeichen an. Allerdings sollte das Motorrad wenigstens 5 Monate angemeldet sein, damit vernünftige Fahrer in den Genuss der Einstufung in eine bessere Schadensklasse kommen. Der genaue Zeitraum sollte vorher bei der Versicherung erfragt werden.

Weitere Aspekte der Einstufung

Neben der Leistung spielen noch andere Aspekte bei der Einordnung in die Typenklasse und der Bemessung der Prämie eine Rolle. Fahrzeuge, die oft gestohlen werden erzielen ebenso einen Nachteil, wie besonders seltene Fahrzeugtypen, bei denen Reparatur und die Beschaffung von Ersatzteilen zu Buche schlagen. Auch das Vorhandensein einer Garage und die Fahrerfahrung wirken sich günstig auf die Einstufung aus.

Vom Standpunkt der Kosten für die Kfz-Versicherung sind also Klein- und Mittelklassewagen großer Hersteller, die keine aufwendigen Extras haben und von erfahrenen unfallfreien Haltern gefahren die beste Option, um sich überflüssige Kosten zu ersparen. Wer es genau wissen möchte sollte zunächst Rat bei einem Versicherungsvergleich im Internet holen und die Einzelheiten danach mit dem möglichen Versicherer besprechen.

Bild: panthermedia.net Frank Elbert