Wie unterscheiden sich Mokick und Mofa?

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Das Mokick existiert seit den 60er Jahren

Mofas und kleinere Roller liegen bei den Jugendlichen im Trend, denn durch die neue Mobilität sind sie unabhängiger von den Eltern. So fahren Sie zur Schule oder unternehmen gemeinsam Freizeitaktivitäten mit Freunden, ohne auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein. Zwischen Mofa und Rollern ist das gute alte Mokick fast in Vergessenheit geraten. Hier erfahren Sie, was es von den anderen Fahrzeugen unterscheidet.

Das Mokick der 60er und 70er Jahre

Seinen Ursprung und die Blütezeit hatte das Mokick in den 1960er Jahren, in denen Jugendliche erstmals die Möglichkeit hatten, sich motorisiert fortzubewegen. Dabei bezeichnet der Name „Mokick“ ein kleines motorradähnliches Zweikraftrad, das der Fahrer mit einem Kickstarter in Gang setzt. Um es zu fahren, erhielten die Teenies damals ab 16 Jahren eine Fahrerlaubnis, die mit der heutigen Motorrad-Führerschein Klasse M vergleichbar ist. Denn das Mokick besitzt einen 50 Kubikzentimeter großen Hubraum und erreicht eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern. Aber der wichtigste Unterschied zum Mofa, Roller und Moped war der Soziussitz, auf dem eine zweite Person sitzen durfte.

Ein Mofa für 15jährige Fahrer

Das kleine Mofa ist heutzutage optisch kaum von den Motorollern zu unterscheiden. Um es zu fahren, müssen Sie mindestens 15 Jahre alt sein und eine Prüfbescheinigung erhalten. Diese kleinen Fahrzeuge schaffen maximal 25 Kilometer pro Stunde und besitzen einen Hubraum von 25 Kubikzentimetern. Aus diesem Grund lohnt sich die Anschaffung eines Mokicks nicht mehr, da Sie mit 16 Jahren bereits die Prüfung zum Roller-Führerschein ablegen dürfen. Wichtig, trotz der verschiedenen Modelle besteht für alle Kleinkrafträder die Helmpflicht.

Der Motoroller – das moderne Mokick

Im Laufe der 1980er Jahre veränderte sich der Markt der Kleinkrafträder und der Motoroller feierte Einzug unter den Jugendlichen. Bis heute gehört dieses Moped zu den beliebtesten Kleinkrafträdern, denn er sieht modern aus, lässt sich einfach starten und ist mit einem Hubraum von 50 Kubikzentimetern bis zu einer Geschwindigkeit von 45 Stundenkilometern zugelassen. Gleichzeitig darf jeder Mensch ab 16 Jahren mit einem Führerschein der Klasse M, A, A1 sowie B einen Roller fahren. Allerdings bestehen bei der Versicherung deutliche Preisunterschiede, so dass sich ein Vergleich lohnt.

Bild: Thomas Max Müller / pixelio.de