Die häufigsten anerkannten Berufskrankheiten für Handwerker

Arbeiten in handwerklichen Bereichen stellen für den Körper eine besondere Belastung dar als Bürotätigkeiten. Im Laufe der Jahre verschleißen die Gelenke und Beschwerden sowie Erkrankungen treten auf, die schlimmstenfalls zur Berufsunfähigkeit führen. Die Betroffenen müssen dabei gegenüber der Unfallversicherung nachweisen, dass die Beeinträchtigung der Gesundheit ausschließlich durch die Arbeit entstanden ist. Aus diesem Grund regelt das Gesetz, welche Krankheiten für bestimmte Tätigkeiten anerkannt sind.

Hilfe und Vorgehen bei Berufskrankheiten

Durch die tägliche Arbeit und den damit verbundenen Belastungen entstehen typische Krankheiten für bestimmte Berufe, die die Berufskrankheiten-Verordnung in der Anlage 1 als anerkannt aufführt. Leiden Betroffene unter Beschwerden, deren Ursache in der fachgerechten Berufsausübung liegt, zahlt die gesetzliche Unfallversicherung entweder einen einmaligen Beitrag bis zur Rente oder monatliche Zahlungen für höchstens fünf Jahre. Wichtig, anerkannte Berufskrankheiten gelten nur für bestimmte Berufe und schließen einige Volkskrankheiten aus. Wenn Sie beispielsweise am dementiellen Syndrom erkranken, finden Sie Unterstützung auf http://www.docjones.de/krankheiten/demenz. Doch gilt Demenz nicht als anerkannte Krankheit, obwohl sie möglicherweise zur Berufsunfähigkeit führt.

Allergien und Chronische Atemwegserkrankungen

Einige Arbeitnehmer in der Gartengestaltung und der Landwirtschaft leiden im Laufe ihrer Arbeit unter allergischen Reaktionen aufgrund von Pflanzenschutzmitteln oder entwickeln reagieren auf bestimmte Pflanzen und Pollen. Als Folge entstehen asthmatische Beschwerden und allergische Reaktionen über die Haut und Atemwege. Stellt der Facharzt eine entsprechende Allergie fest, haben Betroffene die Möglichkeit einer Hypersensibilisierung.

Schwerhörigkeit und Gelenkarthrose

Gemäß den Sicherheitsvorschriften ist das Tragen eines Gehörschutzes ab 85 Dezibel vorgeschrieben. Gleichwohl befinden sich Handwerker, die regelmäßig mit lauten Maschinen arbeiten, in einer Tinnitus Behandlung, um die lästigen Ohrgeräusche zu lindern. Dabei besteht die Gefahr lauter Maschinen in dem langsamen Verlust des Gehörsinns. Außerdem steigt die Zahl der Arthrose-Betroffenen. Mit der richtigen Berufsbekleidung und beispielsweise Knie-Schützern lässt sich zwar das Risiko senken, dennoch verschleißen Gelenke durch regelmäßiges Knien oder die gleichen Bewegungen. Wer jedoch einen Bandscheibenvorfall erleidet, muss der Unfallversicherung beweisen, dass die bandscheibenbedingten Erkrankungen ausschließlich durch den Beruf entstanden sind.

Bild: panthermedia.net Arne Trautmann