Welcher Motorradhelm ist der Richtige für mich?

Motorradhelme gehören zur Motorradausrüstung dazu und sollten bei allen Motorradreisen getragen werden. Über die Jahrzehnte haben sie sich stark weiter entwickelt. Durch Form und Design repräsentieren sie auch die Haltung des Fahrers zum Motorradfahren an sich, wie dies auch bei der Motorradbekleidung der Fall ist.

Die Evolution des Helms

Bis in die 1950er Jahre hinein hatten Sturzhelme die Halbschalen-Form. Sie war meist mit einer ledernen Verlängerung ausgestattet und wurde zum Schutz mit Brille gefahren. In den 1960er Jahren wurde der Jethelm modern. Sein Name leitet sich von den Helmen der Jet Piloten ab. Auch sie wurden mit Brille gefahren. In den 1970er Jahren wurde der Schutzhelm im Kinnbereich geschlossen und durch ein Visier aus Kunststoff ergänzt. Zunächst erhielt er die Bezeichnung Visierhelm, die später durch den Begriff Integralhelm abgelöst wurde.

Das Material ist wichtig

Welchem Material bei der Helmwahl der Vorzug zu geben ist, muss jeder für sich entscheiden. Manch einer gibt gerne etwas mehr aus, um sich einen Duroplast-Motorradhelm zu kaufen, der länger hält. Zu überlegen ist aber, ob es nicht besser ist, sich öfter einen modernen, günstigeren Helm zu kaufen, als nur alle sechs Jahre einen doppelt so teuren. Im Quad & Motorrad Forum findet Ihr gute Tipps zu Auswahl und Kauf.

So muss der Helm sitzen

Beim Kauf selbst ist die Passform DAS Kriterium. Faustregel: Der Helm soll lieber etwas enger sitzen. Und zwar so, dass sich bei geschlossenem Kinnriemen nicht vom Kopf ziehen lässt. Manche Händler lassen ihre Kunden Probe fahren. Das ist die beste Möglichkeit, die Geräuschentwicklung am Helm auf dem eigenen Motorrad zu testen. Weitere wichtige Fragen: Ist das Visier leicht zu öffnen, ist es kratzfest, wie teuer sind Ersatzvisiere? Und noch ein Sicherheitstipp: Reflexstreifen, die es auch als Zubehör zu kaufen gibt, sind sehr zu empfehlen.

Bild: panthermedia.net | Runkersraith C.V. Schraml M.A.