Bridgekameras: Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Eine Bridgekamera ist eigentlich eine Kombination aus Spiegelreflexkamera und Kompaktkamera. Eine Bridgekamera ist in der Lage mehrere Zoomobjekte aufzunehmen. Sie hat einen sehr großen Zoombereich und zeichnet sich mit einer hohen Lichtstärke aus. Auf automatische Einstellungen müssen Sie nicht verzichten, können aber auch selbst Hand anlegen und Einstellungen vornehmen. Die Entwicklung dieser Bridgekameras (hier ein paar bei PCWelt) ist nicht aufzuhalten und deshalb ändern sich von Modell zu Modell immer wieder Einstellungen und Anwendungen.

Da macht das Fotografieren nicht nur dem Laien Spaß

Bridgekameras werden trotz ihres Zwitterdaseins zwischen Kompaktkamera und echter Spiegelreflexkamera immer beliebter. Das liegt daran, dass sie in den meisten Fällen noch recht handlich sind und kein Fotorucksack, wie bei einer Spiegelreflex gebraucht wird. Die Vorteile einer Bridgekamera im Vergleich zu einer Kompaktkamera liegt klar beim Zoom. Während Kompaktkameras zu fast 90 Prozent mit einem 3-fachen optischen Zoom arbeiten, ist es bei Bridgekameras mindestens ein 21-facher Zoom, mit dem die Modelle aufwarten können. Ein Nachteil, den sich Bridgekameras mit Kompaktkameras teilen, ist die teilweise unnötig hohe Megapixelzahl. Zwar ist diese bei den Bridgekameras wegen des hohen optischen Zooms eher gerechtfertigt, doch auch hier halten die eingebauten Chips oftmals nicht mit. Das Ergebnis sind dann verrauschte Bilder, weswegen Sie sich auf jeden Fall vor dem Kauf über den verbauten Chip und die Bildqualität informieren sollten.

Es wird ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis angeboten

Eine Bridgekamera kann aber nicht nur Bilder machen, sondern auch Videos. Bis zu zwei Stunden können am Stück aufgenommen werden. Full HD bringt die Qualität in zwei verschiedenen Formaten. Die Kamera hat einen sehr guten Akku, der das Filmen über einen längeren Zeitraum erlaubt und die Aufnahme von bis zu 750 Bildern. Sehr günstig sind diese Bridgekameras nicht, doch es wird ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis geboten. Jeder, ob nun Laie oder Profi, wird mit einer Bridgekamera zufrieden sein, zumal die Weiterentwicklung immer wieder zum Staunen ist. Die neuesten Modelle verfügen über eine Gesichtserkennung. 3D-Bilder können gemacht werden und es ist ein Kreativ-Modi vorhanden sowie ein Automatikmodus, der verschiedene Einstellungen, wie Kontrastoptimierung, Steuerung oder den Autofokus aufeinander abstimmt. Damit ist die Qualität der Bilder so gut wie sichergestellt. Eine Bridgekamera ist sehr handlich und leicht. Gerade mal 530 Gramm wiegt ein solches Gerät und das längste Maß geht nicht über 10 Zentimeter.

Bild: panthermedia.net Mirko Salem