Das Motorrad winterfest machen: Hierauf müssen Sie achten

Das Jahr 2011 brachte Motorrad-Enthusiasten nur bedingt viele Gelegenheiten für ausgiebige Ausfahrten mit der Clique, der Liebsten oder einfach nur sich selbst auf der doch eigentlich so bewegungsfreudigen Maschine. Der goldene Spätsommer holte aber alle nochmal raus, was nicht nur für volle Landstraßen sorgte, sondern leider auch zu vielen schweren Unfällen führte. Wenn sich aber dann endgültig die nasskalte Jahreszeit immer mehr durchsetzt, sollte man sich Gedanken machen, wie der saisonale Abschied vom geliebten Motorrad am besten auszusehen hat.

Ein Unfallfreier Sommer

Wer sein Motorrad und sich selbst unbeschädigt in die Winterpause schickt, der darf sich freuen. Allzu viele Seelenverwandte wachten nach einer zu schnellen Kurve im Krankenhaus auf – oder gar nicht. Ja, das Motorradfahren gilt als ganz besonders gefährlich und es ist verrückt wie viele untrainierte Fahrer sich trotzdem jedes Jahr im Frühling gänzlich unvoreingenommen auf ihre Maschine schwingen. Der Autofahrer macht sich Gedanken über den rechtzeitigen Termin zum Wechseln der Sommer- bzw. Winterreifen, merkt aber von diesem Wechsel letztendlich nichts und muss sich daher auch nicht fahrtechnisch umstellen. Falls Sie sich die Bereifung nicht vorschreiben lassen wollen und lieber auf Risiko gehen, anstatt sich einen Satz Winterreifen zu kaufen, so sollten Sie sich bei einem Portal wie kfzversicherungvergleich.com unbedingt über mögliche Konsequenzen informieren.

Ein langer kalter Winter

Um Ihr Motorrad nun in einen Zustand zu versetzen, in dem ihm der Winterschlaf nicht Schaden kann beachten Sie folgende Tipps: Eine umfassende Wäsche, die möglichst keinen Winkel und kein Schräubchen außer Acht lässt kann vor Rost und eingebranntem Schmutz schützen. Im Fachhandel können Sie nun Spezialpflege für das Motorrad finden, die auf den komplett trockenen und ausgekühlten Motor aufgesprüht werden muss. Ein anstehender Ölwechsel sollte möglichst vor der Pause durchgeführt werden und im Bestfall füllen Sie den Stahltank Ihrer Maschine ganz auf. Für die Reifen empfehlen sich verschiedene Möglichkeiten des Schutzes. Mit einem erhöhten Reifendruck entgegnen Sie einem standbedingten Druckverlust. Noch besser ist es aber das Motorrad so zu abzustellen, dass die Reifen keinen Bodenkontakt haben. Zu guter Letzt das Abklemmen der Batterie zum Schutz der Elektrik unbedingt zu empfehlen. Das wohl wichtigste nach dem Winter ist nicht das fachgerechte Entstauben und Polieren der Maschine, damit sie wieder ein echter Hingucker ist. Nein, nach dem Winter sollte ein Motorradfahrer eigentlich nur eins vor Augen haben: Fahrpraxis kriegen.

Bild: panthermedia.net Igor Lubnevskiy