Fit und Gesund am PC arbeiten

Die Arbeit am PC ist nicht so einfach, wie Handwerker denken. Zahlreiche Faktoren können die Bildschirmarbeit zu einer gesundheitlichen Belastung für Körper und Seele machen. Wer täglich mehr als zwei Stunden vor dem Bildschirm verbringt, kann unter verschiedenen mehr oder weniger schwerwiegenden Begleiterscheinungen leiden, die manchmal zu ernsteren Erkrankungen führen können. Deshalb hier ein paar Anregungen für Bildschirmarbeiter.

Auf die innere Haltung kommt es an

Entspannung: Gerade wenn es um die Einhaltung von Terminen geht, steigt die Spannung vor dem Bildschirm und der Stresspegel steigt. Dies kann zu Kopfschmerzen und Denkblockaden führen, manchmal auch zu Migräne-Anfällen. Alle weiteren hier geschilderten Leiden hängen mehr oder weniger mit dem Stressfaktor zusammen. Deshalb ist es sicher am besten, sich eine relativ entspannte Arbeitshaltung anzugewöhnen. Eine gewisse Ruhe und Gelassenheit bei der Bildschirmarbeit garantiert eine gleichbleibend hohe Produktivität. Diese ist Voraussetzung für die Bewältigung großer Arbeitsmengen. Wer mit übergroßer Anspannung Probleme hat, sollte für Ausgleich sorgen, etwa mit Yoga oder Sport.

Finger und Hände: Die Beherrschung der Tastatur ist eine Grundvoraussetzung für entspanntes Arbeiten. Die Tastatur und die Maus sollten leicht ansprechen und die Finger müssen leicht auf alle Tasten zugreifen können. Auch ein Tastaturtraining bringt manchmal Abhilfe. Die Bewältigung größerer Informationsmengen setzt die lässige Beherrschung der Tasten voraus. Andernfalls sollte man sich eine neue Tastatur besorgen oder eventuell ein Training absolvieren. Im schlimmsten Fall drohen neben Verspannungen des gesamten Bewegungsapparats, Sehnenscheidenentzündung und schlimmeres. Wichtig: Zwischendurch die Hände und die Finger leicht ausschütteln oder mit Bewegungsübungen für Entspannung sorgen, Tipps finden Sie bspw. in der Gesundheitscommunity.

Bewegungsausgleich ist wichtig

Oberkörper: Es kommt auf die innere Haltung an. Diese sollte von Zeit zu Zeit überprüft werden. Aufrecht und gerade mit entspannten Schultern im richtigen Abstand zum Bildschirm mit leicht angewinkelten Armen arbeitet es sich am besten. Wichtig ist es, sich etwa einem pro Stunde eine kurze Pause zu gönnen, aufzustehen, ein paar Schritte zu gehen und sich mit kleinen Übungen wieder zu lockern, etwa so, wie dies auch für lange Strecken auf der Autobahn empfohlen wird. Sonst drohen Verkrampfungen und im schlimmsten Fall Probleme mit der Wirbelsäule. Es kann auch zu Durchblutungsstörungen in den Beinen kommen. Bei diesen wird bspw. Gingium Spezial angewandt, bis Sie mittels Training die Störungen im Griff haben.

Der Kopf sollte leicht gebeugt sein und der Blickhorizont etwa der Oberkante des Bildschirms entsprechen bei einem Abstand von ca. 60 cm. Übrigens: Benutzen sie jeder Zeit die Bildschirm-Vergrößerung, wenn sie Sehprobleme haben. Augen: Sie werden besonders beansprucht. Wichtig: Die Beleuchtung sollte von hinten oder der Seite kommen. Der Bildschirmhintergrund sollte schwächer leuchten, als der Bildschirm. Augen regelmäßig vom Bildschirm abwenden und in die Ferne adaptieren. Und natürlich auch hier regelmäßig Pause machen. Sprechen Sie vielleicht auch mit Ihrem Chef über einen speziellen Schreibtisch oder Bürostuhl. So müssen Sie nicht direkt die Jobsuchmaschine bemühen, um eine andere Stelle mit ergonomischen Büromöbeln zu finden.

Bild: panthermedia.net | Martin Novak